Montag, 24. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 24

Friede auf Erden

So haben es die Engel der Menschheit zugerufen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." 
Wenn das immer so einfach wäre mit dem Frieden auf Erden. "Menschen seines Wohlgefallens", das bezeichnet ja offensichtlich die Menschen, die Gott um Rat fragen, wenn es um die großen und kleinen Entscheidungen des Lebens geht. Leider funktioniert das trotzdem häufig nicht. Auch in christlichen Familien und Gemeinden gibt es Streit und zwischenmenschlichen Stress. 

Was hilft dagegen? Eigentlich kann das nur dann anders werden, wenn Jesus im Mittelpunkt steht. Wenn uns vor Staunen über den Retter der Welt die Luft zum Streiten wegbleibt, wie es in einem modernen Weihnachtslied heißt, dass ich vor ein paar Tagen neu kennen gelernt habe. Hier habe ich den Text zu diesem Lied gefunden. Von den streitenden Hirten, die plötzlich auf ganz andere Gedanken kommen.

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Bloglesern ein friedliches Weihnachtsfest, an dem Jesus, der Friedefürst, der Mittelpunkt ist oder wieder ganz neu wird.

Eure Marion



Sonntag, 23. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 23

Heilige Eile

Schnell eilen die Hirten zum Stall,
eilig sind auch die Weisen zur Stelle.
Haben gesehen das Sternbild im All,
auch bei uns geht´s oft auf die Schnelle.

Fluchs mal eben in die Kirche gerannt.
Zu Weihnachten gehört das zur Tradition.
Schnell mal den Vater beim Namen genannt.
Und dann war´s das auch schon.

Im Nu ist es mit einem Mal geschehen,
dass die Engel den Frieden verkündet.
Ganz plötzlich kann es bei uns auch gehen,
dass jemand trotz Eile den Heiland findet.

(c) Marion Rühl



Samstag, 22. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 22


Krippe und Kreuz

(c) Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Krippe und Kreuz gehören zusammen. Wie viele Parallelen allerdings bestehen, ist mir irgendwann einmal, ich glaube, es war im Advent 2010, beim Lesen von Johannes, Kapitel 19 bis 21 aufgefallen. Zuerst dachte ich: Ganz schön ungewöhnlich, die Ereignisse rund um die Kreuzigung von Jesus Christus kurz vor dem 2. Advent zu lesen. Aber dann fand ich es sehr interessant! So weist z.B. der Stern auf den Stall mit der Krippe hin. Er zeigt sogar den Magiern aus dem Fernen Osten, dass ein König geboren wurde. Beim Kreuz hängt ein Schild obendrüber, auf dem steht: Der König der Juden. Zwar hätten die Juden es lieber gehabt, wenn da gestanden hätte: Der, der behauptet, König der Juden zu sein. Aber Pilatus wehrt diesen Vorwurf ab, in dem er sagt: „Was geschrieben ist, ist geschrieben.“ Punkt. Jesus kommt ohne Kleidung auf diese Welt – wie jedes Baby. Und er stirbt am Kreuz – nahezu unbekleidet, denn die Soldaten hatten um seine Kleider gewürfelt und sie unter sich aufgeteilt. Als Jesus geboren wurde, sorgte seine Mutter für ihn. Später, schon am Kreuz hängend, sorgt er für seine Mutter: Er sagt seinem Jünger Johannes, dass er sich um Maria kümmern soll – das rührt mich. Das Baby Jesus wurde in Windeln gewickelt – bei der Grablegung wird Jesus in Leinentücher geschlagen, auch hier wieder der Eindruck: Der Kreis schließt sich. Und tatsächlich finden sich noch weitere Parallelen: Die Engelschar bei der Geburt und der Engel am Grab, beide mit der Botschaft: „Fürchte(t) dich (euch) nicht.“ Wunderbar, wie Gott sich für uns fassbar, anfassbar macht: Das Baby in der Krippe, als Mensch geboren wie wir. Und auch nach der Auferstehung darf Thomas ihn berühren, um zu be-greifen, was passiert ist. Dankbarkeit erfüllt mich, weil Gott uns so nahe kommt, obwohl er der Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater und Friede-Fürst ist – ein König, zum Greifen nah. Wie ein Kleinkind möchte ich wieder ganz neu ertasten, was Jesus für mich getan hat und vor Freude darüber jauchzen.


Freitag, 21. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 21

Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten.
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
“Na klar, Gänsebraten”, sagte der Fuchs. “Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?”
“Schnee”, sagte der Eisbär. “Viel Schnee.” Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte “Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.”
“Aber nicht so viele Kerzen”, heulte die Eule. “Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache.”
“Aber mein neues Kleid muss man sehen”, sagte der Pfau. “Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten.”
“Und Schmuck!” krächzte die Elster. “Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.”
“Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen”, brummte der Bär, “das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.”
“Mach’s wie ich:” sagte der Dachs, “pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen.” “Und saufen”, ergänzte der Ochse. “Mal richtig einen saufen – und dann pennen.”
Aber da schrie er “aua”, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
“Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?”
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte “Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens”, fragte er dann den Esel, “wissen das eigentlich die Menschen?” (Verfasser unbekannt)




Donnerstag, 20. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 20

Gestern habe ich jede Menge Weihnachtslieder gesungen! Morgens, bei der Kollegen-Andacht, gingen wir musikalisch den Weg zur Krippe mit Hirten und Weisen und abends bei der Weihnachtsfeier trällerten wir auch das ein oder andere Liedchen.

Weihnachtslieder - da gibt es solche und solche. Manche Liedzeilen sind irgendwie Quatsch, wie z.B. die vom "holden Knaben mit lockigem Haar" - aber irgendwie gehört "Stille Nacht" trotzdem zu Weihnachten dazu. Oder der Tannenbaum mit den grünen Blättern ... Es gibt die süßlich klingenden Lieder und die, die tatsächlich von der Weihnachtsgeschichte erzählen. Manches ist nur Tradition, anderes ist eine kleine Weihnachtspredigt.

Jedenfalls war es schön, gestern all diese Weihnachtslieder zu singen!

Auch dieses haben wir gesungen gestern - kein traditionelles Weihnachtslied, sondern ein Kinderlied aus dem Film "Die Stadt, die Weihnachten vergaß": Die Weihnachtsfreude, die pustet keiner aus


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 19

Licht dieser Welt - ein Interview mit Danny Plett zu seinem neuen Weihnachtsalbum.

"Zwar ist die Weihnachtsstimmung für mich nett und schön mit den Plätzchen, Wärme, Kerzen und vielem mehr. Trotzdem gehen die Gedanken rund um die Wahrheit, die in den Weihnachtsliedern vorkommt, wesentlich tiefer. Um ein gutes Weihnachtslied zu schreiben, tauche ich in die Tiefe ein und das hat sehr wenig mit dieser oberflächlichen Weihnachtsstimmung zu tun."



Dienstag, 18. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 18


Die Szene auf diesem Bild nennt sich "Herbergsuche". Ich habe sie gestern in einem Schaufenster bei einem Bummel durch Marburg entdeckt. Maria und Josef hatten einen langen Weg nach Bethelem hinter sich. Und nun hatten sie Probleme, eine Bleibe zu finden. Die Zeit drängte, weil Maria kurz vor der Entbindung stand. 

Lange Wege, die kennen wir in unserem Leben sicher auch. Manchmal dauert es lange, bis wir am Ziel sind. Zwischendurch kann uns da schon mal die Puste ausgehen, vor allem, wenn es kurz vor dem Ziel noch mal besonders schwierig wird. Aber trotzdem dürfen wir wissen, dass wir in allem in Gottes großem Plan sind. Maria und Josef werden wohl auch nicht die ganze Zeit über Halleluja gesungen haben - und Gott verlangt das von uns auch nicht. Wenn wir unterwegs müde werden, den Mut verlieren, hat er ein offenes Ohr und offene Arme für uns.

Montag, 17. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 17

Adventsfeier in unserer Gemeinde - Ansichten und Einsichten zum Thema Licht und Dunkel



Jedes Jahr am dritten Advent findet bei uns die Gemeindeweihnachtsfeier statt. In diesem Jahr drehte sich der ganze Nachmittag um einen Text aus Jesaja 60,1-5 . Darin geht es um die Dunkelheit, die in unserem Leben oft herrscht und um das Licht, das Gott in die Welt schickt. Um auszuprobieren, wie sich das Leben im Dunkeln anfühlt, haben Kinder während unserer Adventsfeier um die Wette mit verbundenen Augen Wäsche (die Windeln vom Jesus-Kind ;-)) auf eine Leine gehängt. Gar nicht so einfach, sieht man doch im Dunkeln nicht, was man tut.

Manchmal tappen auch wir im Dunkeln und wenn Gott nicht Licht in die Sache bringt, kann das ganz schön daneben gehen. Wenn Gott Licht in eine Situation bringt, dann erkennen wir z.B. plötzlich, wie wir uns entscheiden sollen oder haben mit einem Mal Weisheit im Umgang mit einem schwierigen Menschen. In Gottes Licht erkennen wir, was wirklich wichtig und richtig ist.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 16

Weihnachten - das ist so eine Zeit, in der man auch darüber nachdenkt, wie solche Feste früher waren.


Zu dem Weihnachtsfest auf dem Foto - hier mit meiner Schwester und meinem Cousin - hatte ich meinen ersten eigenen Schreibtisch bekommen. War ich stolz! Schöne Weihnachtsfeste waren das in meiner Kindheit. Schon damals ganz das Organisationstalent, habe ich, als meine Geschwister im mitmach-fähigen Alter waren, ganze Weihnachtsprogramme für die Familie organisiert. Musik, Theaterstückchen im Engelsgewand - irgendwie musste man die Zeit am Weihnachtsnachmittag ja herum kriegen. Und neugierig war ich! Schon weit vor Weihnachten versuchte ich herauszufinden, welche Geschenke sich denn Eltern und Großeltern ausgedacht hatten. Die Spannung stieg und stieg. Noch in die Kirche, dann Abendessen - die Augen schielten schon mehr zu den Geschenken unter dem Baum als auf den Teller -, danach noch schnell ein Liedchen singen und dann war es endlich, endlich soweit. Später ging es dann noch eine Etage höher zu den Großeltern, wo feierlich die Bienenwachskerzen am Baum angezündet wurden. Noch schön was mit der Flöte vorspielen, vielleicht ein Gedicht aufsagen und dann gab es auch hier Geschenke und die leckeren selbst gebackenen Plätzchen von Oma Friedel - allen voran die unnachamlichen Apfelsinentaschen. So schmeckt und riecht Weihnachten!
Heute ist auch ein wenig Wehmut dabei, wenn ich an diese Weihnachtsfeste denke: Die Oma, die die leckeren Plätzchen gebacken hat,  gibt es nicht mehr. Aber die Erinnerungen bleiben und ich bin sehr, sehr dankbar, sie zu haben. Fast kann ich die Apfelsinentaschen noch schmecken und die Bienenwachskerzen noch riechen, höre uns Kinder noch durch die Wohnung toben - und bin in Gedanken ganz nah bei meinem hochbetagten Großvater, der dieses Jahr Weihnachten im Krankenhaus verbringen muss.

Samstag, 15. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 15

"In der Nacht von Bethlehem, da ist ein Kind geboren. Gottes Liebe kam zu uns, wir sind nicht mehr verloren ..." - so heißt ein Weihnachtslied, das ich sehr mag.

(c) Heike/pixelio.de
In der Nacht von Bethlehem wurden Maria und Josef zum ersten Mal Eltern. Was ihnen in dieser Nacht wohl durch den Kopf ging?

Josef (Name anklicken und in Vers 18-24 lesen, wie Josef erfuhr, dass Maria ein Kind erwartet): "Für mich schien es wie das Ende. Meine Verlobte – schwanger. Flucht war mein erster Gedanke. Und Wut, Misstrauen, bittere Enttäuschung. Aber Gott kennt mich wirklich gut: Er wusste genau, dass ich diese Engelerscheinung brauche, damit ich weiß, dass es sein Wille ist. Leicht war es trotzdem nicht. Aber das, was in dieser Nacht geschehen ist, hat mir noch einmal neu und ganz deutlich gezeigt: Gott hat alles im Griff. Und so will ich ihm danken für dieses Kind, dass er uns anvertraut hat. Unser Sohn – der lange versprochene Retter. Gottes Licht."

Maria (Name anklicken, Vers 26-38 lesen): "Gott hat mir das alles gesagt und doch ist es noch immer unbegreiflich für mich. Das Gesicht dieses kleinen Menschen, das ist ansehe und schon jetzt so sehr liebe, ist das Ebenbild Gottes. Welch unfassbare Liebe muss Gott haben! Er ist wirklich da, er kommt uns Menschen so nah. Unfassbar und anfassbar."

Freitag, 14. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 14


Bei mir zu Hause wohnen Flint und Pumi, zwei lustige Kater-Gesellen. Was Weihnachten ist, wissen die beiden nicht - vermute ich zumindest. Aber Spaß macht es ihnen trotzdem. Neugierig schnuppern sie, was da so anders riecht. Verspielt wie sie sind, werden sie sicher auch in diesem Jahr wieder die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum holen und das Geschenke-Auspacken bzw. das, was davon übrig bleibt, animiert sie zu lustigen Purzelbäumen und Sprüngen, denn nichts raschelt so schön wie Geschenkpapier und es reizt den Spieltrieb, wenn überall bunte Geschenkbänder herumliegen.

Wie es wohl den Tieren im Stall von Bethlehem damals gegangen ist? Für sie war in dieser Nacht sicher auch alles anders. Ob sie gespürt haben, dass da etwas Besonderes passiert? Waren sie neugierig oder eher ängstlich?

Wie ist es in unserem Leben, wenn plötzlich alles anders ist? Überwiegt die Neugier, was wohl daraus werden wird oder schrecken wir ängstlich zurück? Ob es vielleicht eine Frage des Vertrauens zu Gott ist?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 13


Advent
duftet herrlich
in allen Stuben
warm wird´s im Herz
Weihnachten


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 12

Die Weihnachtsgeschichte als Sandpainting

(Anklicken und tollen Kurzfilm zur Weihnachtsgeschichte schauen)

Auch diese Variante ist super:

Noch ein Sandpainting zu Weihnachten

Dienstag, 11. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 11


Ein Finger- oder Handabdruck ist einzigartig und unnachahmlich. Eigentlich erkennen wir, wenn wir genau hinschauen, überall auf dieser Erde Gottes Handschrift: In jeder Blume, jedem Stein, jedem Wasserfall, wo wir auch hinschauen. Aber nie hat er sich uns deutlicher gezeigt, als in seinem Sohn. An ihm erkennen wir, wie Gott, der Vater, wirklich ist - einzigartig, unvergleichlich und doch uns Menschen so nah.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 10


Und was ist, wenn es dir so gar nicht weihnachtlich zumute ist?

Die Musik im Kaufhaus, im Radio, auf dem Weihnachtsmarkt ist für dich nur schreckliches Gedudel? Heile-Welt-Getue all-überall geht dir kolossal auf die Nerven? Du fragst dich, wie du dich weihnachtlich fühlen sollst, angesichts deiner Probleme, die sich auftürmen wie Berge?

Willkommen im Club! Josef und Maria hatten mit Sicherheit keine weihnachtlichen Gefühle. Das, was wir in Gemälden vorgegaukelt bekommen - weihnachtliches Idyll mit Krippe und Stall - war garantiert nicht so kuschelig, wie es aussieht. Eiskalt wird es ihnen gewesen sein. Die Geburt eines ersten Kindes stellt man sich anders vor! Und doch: Jesus war sich nicht zu fein und zu wertvoll, in die knallharte Realität irdischen Lebens hinein zu kommen. Er sieht. Er versteht. Da kannst du ganz sicher sein!

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 9


Kerzenschein und Lichterketten gehören hier in Deutschland (und vermutlich auch anderswo) einfach dazu zum Weihnachtsfest. Es tut gut, wenn die dunkle Jahreszeit, in der es schon am Nachmittag zu dämmern beginnt, mit warmem Licht erhellt wird. Das strahlt Zuversicht aus und verbreitet eine angenehme Atmosphäre. 

Jesus bezeichnet sich selbst als "Licht der Welt" und er ist es auch. Er erhellt die finstersten Ecken, er wärmt die kältesten Herzen und er ist es, der Hoffnung und Zuversicht in unser Leben bringen kann. Nicht nur künstlich, wie das Licht einer Lichterkette, sondern tatsächlich - nah und wahr, echt und ewig. Unvorstellbar? Gegen all das, was du bisher erlebt hast? Egal - probier es aus, du kannst dabei nur gewinnen. 

Samstag, 8. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 8

Was haben wohl die Schafe gedacht, damals, in der Heiligen Nacht?


"Hey, Olly, sag mal, kannst du auch so schlecht einschlafen heute Nacht?"
"Häh? Was is los?"
"Na, irgendwas ist anders heute."
"Ich merk nix. Lass mich schlafen, Wolly. Du hast einfach zu viel Fantasie! Gääääääähn."

Wolly dreht und wendet sich, aber der Schlaf will einfach nicht kommen heute. Nachdenklich betrachtet er den Sternenhimmel. 

"Olly, Olly, Olly - du musst einfach aufwachen! Schau dir das mal an!"

"Was´n jetzt schon wieder?"

"Guck mal, der Stern, so hell und wunder-wunderschön!"

"Wolly, nerv hier nicht rum. Sterne gibt´s viele."

"Aber, aber, dieser ist wirklich besonders," flüstert Wolly enttäuscht. Es liegt was in der Luft, er spürt es genau. Auch wenn Ignoranten wie Olly, die immer nur interessiert, wo das Gras am grünsten ist, nichts davon hören wollen.

Schnuppernd hält Wolly das Näschen in die Luft. Diese Nacht ist so klar, so besonders, so wunderbar.

Mit einem Mal sind sie alle wach und schauen zum Himmel.

"Ich wusste es!", ruft Wolly begeistert aus und hüpft vor Freude. Musik und ein unvorstellbares Leuchten erfüllen die Nacht. Auch die Hirten stehen staunend auf. Und einer sagt: "Das müssen Engel sein."

So ganz versteht Wolly nicht, was diese "Engel" da erzählen. Aber er bekommt etwas mit von einem Kind, das geboren wurde und dass die Hirten da schnell hin laufen wollen. Das wird sich Wolly auf keinen Fall entgehen lassen. Denn wenn sogar der Himmel singt und leuchtet wie nie zuvor, muss das ein ganz besonderes Kind sein. Voller Vorfreude trottet Wolly hinter den Hirten her.


Freitag, 7. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 7

Licht dieser Welt (anklicken und rein hören)

Das ist es, worum es an Weihnachten geht.


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 6


Weihnachten

von Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Wunderschönes Gedicht! Weihnachten kann dann ins Herz fallen, wenn wir uns einmal die Zeit nehmen, die Dinge um uns herum wahrzunehmen, in uns aufzunehmen. Mal nicht rennen, sondern schreiten. Durch den Schnee stapfen, Winterluft atmen. Ausprobieren!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 5

(c) gänseblümchen/pixelio.de
Ein Duft war das gestern hier in der Wohnung! Meine Tochter ist zu Besuch und hat die große Weihnachtsbäckerei veranstaltet. Wie schön, dass es diese und andere Weihnachtstraditionen gibt. Manches gehört einfach zum Advent dazu - die Plätzchen, die Weihnachtslieder, das Schmücken der Wohnung und vieles mehr.

Advent bedeutet Ankunft. Es ist eine Zeit der freudigen Erwartung. Kein frustriertes Ausharren, dass dieses Jahr 2012 endlich zu Ende geht. Nein, gespannte Freude auf das, was kommt und vor allem: auf den, der kommt. Jesus. Immer wieder neu: In mein Leben, in meine Familie, mitten an meinen Arbeitsplatz. 

Dienstag, 4. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 4

Auf Weihnachtsmarkt-Tour

Wow, so viele Weihnachtsmärkte habe ich wohl in kaum einer Adventszeit besucht, wie in diesem Jahr. Ob ich diesen Schnitt allerdings bis zum 24.12. halten kann, bezweifle ich - aber im Moment macht es mir einfach eine riesen Freude. 


Die Düfte nach gebrannten Mandeln und Glühwein, nach Crèpes und Schokofrüchten - mmmmmmhhhh!!! Köstlich! 

Heute war Weihnachtsmarkt Nr. 3 an der Reihe - sogar mit echtem Winterwetter: Schneefall und eisiger Wind, sodass der heiße Kinderpunsch echt nötig war.

Weihnachten mit allen Sinnen erleben. Die heutigen Weihnachtsmärkte haben nicht viel mit dem ersten Weihnachten der Bibel zu tun. Aber auch die Hirten auf Bethlehems Feldern haben Weihnachten mit allen Sinnen erlebt: hautnah, zum Anfassen, live dabei.

In dieser Adventszeit will ich mit wachen Augen und Ohren, Nase, Mund - einfach allen Sinnen nicht nur über Weihnachtsmärkte gehen, sondern ganz neu in mir aufnehmen, was es bedeutet, dass Gott Mensch geworden ist. Nicht: Was habe ich an Wissen über Weihnachten angesammelt. Sondern: Was bedeutet eigentlich Weihnachten für mich ganz persönlich?

Montag, 3. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 3

Die Sache mit den Sternen


Kapelle Haus Höhenblick, Altarraum

Meine Weihnachtsdeko besteht in diesem Jahr hauptsächlich aus Sternen (o.k., ein Eichhörnchen, eine Katze mit Nikolausmütze und drei Elche sind auch dabei ;-)). Sterne faszinieren mich in diesem Jahr beim Thema Weihnachten besonders. In einem Lied hörte ich kürzlich den Satz: "Ich sehe einen einzelnen Stern, du (Gott) siehst ganze Galaxien." Wir sehen manchmal tatsächlich nur einen winzig kleinen Ausschnitt vom großen Ganzen. Ich bin froh, dass es jemanden gibt, der den ganz großen Überblick hat.

Und dann fasziniert mich die Geschichte vom Weihnachtsstern, nachzulesen hier:
Ein besonderer Stern (Vers 2) .



Sonntag, 2. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 2


Advent- und Weihnachten - im optimalen Fall Familienzeit mit Mehrwert und die Gelegenheit, den Lieben eine besondere Freude zu machen. Ein Schmunzeln entlockte mir ein Aktionsstand im Wetzlarer Herkules-Center gestern: Ein als Weihnachtsmann verkleideter ältere Herr saß auf einem thron-ähnlichen Stuhl, auf seinem Schoß hatte er ein sehr ängstlich schauendes kleines Mädchen. Eltern und Fotografin gaben sich alle Mühe, das Kind zum Lachen zu bringen, aber es konnte sich einfach nicht entspannen. Wie auch? Das Kind war einem völlig fremden Mann - angeblich der Weihnachtsmann - auf den Schoß gesetzt worden und verstand doch gar nicht, warum es fröhlich sein sollte!

Vielen Menschen kommt Gott ebenfalls vor wie ein komisch gekleideter alter Mann, der von uns verlangt, immer zu lächeln, egal wie die Umstände sind. Der Gott, den die Bibel beschreibt, ist anders: "Gott ist außergewöhnlich: Er verlässt seinen Thron, legt seinen gleißend hellen Mantel ab und hüllt sich - quasi wie ein Geschenk - in menschliche Haut." (nach Max Lucado) Gott begibt sich mit uns auf Augenhöhe. Er freut sich mit uns, wenn wir fröhlich sind und er weint mit uns, wenn uns zum Heulen zumute ist. Wir können uns entspannen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Adventskalender-Blog-Türchen Nr. 1

Ein herrlicher Wintertag. Alles ist mit Raureif überzogen, die Sonne scheint. So lass ich mir den Start in den Dezember gefallen!


(c) Gerd Altmann/pixelio.de

Wie ein kleines Kind freue ich mich in diesem Jahr auf die Weihnachtszeit. Voller Vorfreude schaue ich in den Dezember und habe Lust, völlig in die Adventsstimmung einzutauchen. Weihnachtsmärkte will ich besuchen - so viele wie möglich!

Kindliche Freude auf Weihnachten: Das wünsche ich allen meinen Bloglesern für diese Adventszeit.