Mittwoch, 28. Dezember 2016

Was der Himmlische Vater dir schon immer einmal sagen wollte

Weißt du, was Gott, dein Himmlischer Vater, dir heute zu sagen hat? Lies mal hier:

„Mein Kind, ich liebe dich so sehr. Ich habe alles, was du brauchst. Füll deine innere Leere mit mir und erwarte das nicht von den falschen Dingen: nicht von der Arbeit, nicht vom Essen, nicht von deiner Leistung oder deinem Aussehen und auch nicht von deiner Ehe. Lass dich von mir mit Freude füllen und mit Lebensmut, mit Energie und mit Liebe zu deinen Mitmenschen. Du darfst Kanal sein für meine Liebe zu den Menschen. Und das geht ganz einfach: Lass dich von mir so füllen, erfüllen, dass es einfach überläuft, aus dir raussprudelt, überschäumt. Ich bin da sehr verschwenderisch, glaub mir. Es ist genug da. Und jetzt komm noch eine Weile auf Papas Schoß, bevor ich dich in den Tag schicke.“

Freitag, 23. Dezember 2016

Das Kind ín der Krippe - Sturmstiller und Mann am Kreuz



Die Altartisch-Deko in unserem Gemeindehaus sieht in diesem Jahr so aus: Eine bauchige Schale mit ganz viel Grün drin, vier Kerzen und an der Seite ein Kreuz. Als ich diesen besonderen „Adventskranz“ zum ersten Mal sah, kam ich nicht mehr raus aus dem Staunen. Die ovale Schale könnte sowohl die Krippe als auch ein Boot darstellen. Und dann noch das Kreuz!

Gehört das nicht alles zusammen? Das Kind in der Krippe. Unerwartet schlicht, hatte man doch mit einem gewaltigen König gerechnet. Das ist er auch, wie Jesus später unter anderem bei der Sturmstillung beweist – er hat nicht nur Autorität im menschlichen und geistlichen Sinne, sondern ihm gehorchen sogar Wind und Wellen. Das Kreuz wirkt in dieser harmonischen Adventszeit (oder in der Zeit, die wir uns so harmonisch wünschen …) irgendwie störend. Aber auch das hat seinen Platz, gerade hier und jetzt. Umso mehr, wenn ich die Schreckensmeldungen der letzten Tage bedenke. Wie dringend hat die Menschheit, diese Welt Erlösung nötig.

Was bedeutet das für mich persönlich? Als Kind in der Krippe kam Jesus. Weihnachten bin ich, sind wir oft gestresst und wünschen uns doch so sehr innere Ruhe. Es gibt da etwas sehr Tröstliches: Bei Maria war es alles andere als sauber – sie musste ihr erstes Kind in einem Stall zur Welt bringen. Und sie wusste, dass es Gottes Sohn ist!!! Ich hätte mir mega-Stress damit gemacht, das weiß ich genau. Über Maria heißt es, dass sie alles, was sie hört und sieht, „in ihrem Herzen behält“. Ob Gottes Sohn ihr diese Gelassenheit und Ruhe geschenkt hat? Aber vielleicht war sie auch gar nicht so entspannt, wie ich mir das vorstelle, sondern hat ebenfalls hektisch versucht, alles irgendwie noch auf die Reihe zu bekommen. Wir wissen es nicht. Fest steht: Das erste Weihnachten war alles andere als perfekt. Also, warum stressen wir uns so? Heute, einen Tag vor Weihnachten, will ich mir Gelassenheit schenken lassen. Was nicht fertig wird, bleibt eben liegen. Was nicht perfekt ist, macht mich menschlicher und lässt diese trügerische Fassade, ich würde immer alles in den Griff bekommen, endlich bröckeln und macht mich frei.

Jesus, der Sturmstiller. In mir stürmt es tatsächlich. Noch gar nicht so alte Wege enden, das neue Jahr bringt Spannendes, Neues – ich freue mich drauf. Aber meine Gefühlswelt ist im Aufruhr, meine Seele kommt kaum hinterher. Jesus lädt mich ein, mich zu ihm zu setzen und ihn den Sturm stillen zu lassen. Es zuzulassen, dass er zum „aufgewühlten Meer meiner Seele in mir“ sein „Friede mit dir“ spricht wie es in einem Lied heißt (Auge im Sturm von Martin Pepper).

Jesus, der Gekreuzigte (und Auferstandene). Kreuz und Auferstehung im Zusammenhang mit Weihnachten? Aber ja doch! Nur so macht das alles einen Sinn! Gott löst seine Versprechen ein. Das, was wir Menschen niemals auf die Reihe bekommen würden, nämlich uns selbst zu erlösen, erledigt Gott für uns. Er macht alles neu. Er zündet unsere Kerzen an, damit wir leuchten können – denn wer genau hinschaut sieht, dass die Kerzen auf dem Foto hier gar nicht brennen.
Damit erhalten wir bereits einen Ausblick auf das Jahr 2017. Das Lutherjahr, indem uns häufig die Thematik der verzweifelten Versuche der Selbsterlösung und Luthers Entdeckung „sola gratia“ begegnen werden – und hoffentlich werden wir neu staunen über dieses Geschenk. Ja, und dieses Bild von Krippe und Kreuz passt auch zu der Jahreslosung für das kommende Jahr: Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26

Freitag, 9. Dezember 2016

Wenn es morgens so gar nicht hell werden will ...

Heute Morgen war ich richtig erschrocken: Es schien absolut nicht hell zu werden. Der Himmel war so wolkenverhangen, dass es ungewöhnlich lange dauerte, bis die Dämmerung einsetzte. Und jetzt, um kurz vor 17 Uhr, ist es schon fast wieder dunkel.

An solchen Tagen brauche ich viel Motivation, um "in die Pötte" zu kommen. Ziele muss ich mir setzen, mir selbst in den Hintern treten, damit ich nicht traurig und frustriert durch den Tag trotte. Und ich brauche Licht, ganz viel Licht. Also zünde oder knipse ich alle vorhandenen Kerzen und Lichterketten an.

Wie gut, dass dieser Tag in die Adventszeit fällt, denn meine Wohnung ist zu dieser Zeit reichlich bestückt mit Lichtquellen und zwar in jedem Raum.

Jesus behauptet von sich, dass er das Licht der Welt ist. Das glaube ich ihm aufs Wort. Und diese Welt hat Licht nötiger denn je.

Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat´s nicht ergriffen. So steht es in der Bibel in Johannes 1,5. Gott sei Dank!

Gott selbst hat das Licht gemacht. Und gleichzeitig ist er Licht - wie sonst könnte er es sonst licht werden lassen. Und dieses Licht hat er in Gestalt von Jesus Christus mitten unter die Menschen geschickt. Manchen haben ihn erkannt - unerwartet, überraschend, andere haben ihn ignoriert oder wollten es nicht wahr haben.

In der Bibel steht auch, dass wir zum Licht werden sollen (Jesaja 60,1). Das ist ein wahres Wunder! Und es "funktioniert" - wenn wir es Jesus Christus erlauben, dieses Licht in uns anzuzünden. Wie das geht? Zum Beispiel, indem ich ihn einlade, an meinem Leben teilzuhaben.